Über mich
Geboren wurde ich in der Voreifelmetropole Düren. Ich wuchs in dem 1800-Einwohner Dorf Pier bei Inden auf, das zur Zeit dem Bagger der Rheinbraun Kohleförderung zum Opfer fällt.
An der Universität zu Köln studierte ich zunächst Geschichte, Germanistik und Philosophie. Dann wechselte ich zum Studium der Geophysik und machte meinen Universitätsabschluß in Theoretischer Plasmaphysik mit Modellrechnungen zu Elektromagnetischen Wechselwirkungen des Jupiters mit seinem Mond Io.
Ich beschäftige mich leidenschaftlich mit verschiedenen wissenschaftlichen Themen. So entsprang mein kompaktes Lehrbuchs zur Allgemeinen Relativitätstheorie "E=mcQuadrat" dem Bedürfnis, die als schwer verständlich geltende Mathematik der speziellen und allgemeinen Theorie von Albert Einstein einem möglichst breiten Publikum auch mathematisch nachvollziehbar zu machen. In der Amazon Kindle-Edition rangiert es zur Zeit meist unter den Top 10 der Literatur zur Relativiätstheorie.
Seit 1999 beschäftigte ich mich zusätzlich mit historischen und archäologischen Thematiken. Speziell mit dem römisch-germanischen Krieg, der zwischen 16 v.Chr. und 16 n.Chr stattfand. Weitere Buchprojekte werden sich mit der historischen und archäologischen Aufarbeitung dieses urdeutschen Themas befassen.
Mein großes Interesse an ökonomischen Fragestellungen kam bei mir um die Jahrtausendwende auf, als mit dem DotCom-Crash die erste Aktien-Hype von Ottonormalverbraucher auch bei mir ein unrühmliches Ende fand. Seitdem befasse ich mich analytisch mit dem, was die ökonomische Welt im Innersten zusammen hält. Oder eben nicht.
Denn die Finanz- und Wirtschaftskrise erwies sich auch als eine Krise der klassischen Ökonomie, wobei der gestellte Anspruch an sichere Vorhersagen nie erfüllt werden konnte . Die seit Jahren andauernde Finanzkrise der westlichen Welt hat viele Standardannahmen der klassischen Volkswirtschaft tatsächlich ad absurdum geführt.
Wenn man sich die ökonomischen Wachstumsmodelle der letzten fünfzig Jahre genauer anschaut,dann wird jedoch schnell klar, woran das liegt. Neben einigen fundamentalen Irrtümern bei der Praxis der Modellbildung fällt auf, das im Wesentlichen falsch bilanziert wird. Denn in den klassischen Modellen spielen zwar Banken als Kreditgeber an die Realwirtschaft durchaus eine Rolle, jedoch bleibt das Bankeneigengeschäft (Inverstmentbanking) in aller Regel weit aussen vor. Letzteres ist inzwischen aber in der BRD rund zweimal so stark geworden wie die Geschäftsbanken, und damit der größte Wirtschaftsteilnehmer überhaupt.
Merzt man diesen Fehler aus, d.h. berücksichtigt man auch sämtliche privaten Vermögen bzw. Schulden, dann werden die Vorhersagen der ökonomisch wichtigsten Größen mit praktisch nutzbarer Genauigkeit möglich. Erstmals. Und auch die tieferen Gründe und der Zeitpunkt der Krisen werden offenbar und kalkulierbar.
Dazu wird die in der Physik übliche Methode der Feldtheorie und der Variationsrechnung genutzt. Denn alle selbstkonsistenten Theorien und Modelle der Realität sind Feldtheorien. Ohne diese gäbe es kein Fernsehen, kein Internet, kein Handy und auch keine Flugzeuge. Geld ist natürlich auch ein technisches Produkt, ein sehr altes, aber ein vergleichsweise profanes. Allerdings wenig erstaunlicher Weise auch eines, das mit den elementarsten Gefühlen, größten Mythen und oft auch Unverständnis umgeben ist. In meinem Buch "Makroökonomische Feldtheorie", 2011, wird gezeigt, wie sich die Makroökonomie grundsätzlich selbstkonsistent berechnen lässt.
Regierungsrat a.D. Heribert Genreith ist verheiratet und hat vier Kinder und wohnt in der Nähe von Bonn.
Heribert Genreith
Makroökonomische Feldtheorie (2011)
E=mcQuadrat (2007)
